VSC-Schwimmer räumen in Stuttgart ab
Zehn VSC-ler holen 33 Pokale beim international besetzten Wettkampf in Stuttgart
Am letzten Februar-Wochenende fand das internationale Winterschwimmfest der Sportvereinigung Feuerbach im Stuttgarter Neckar-Bad statt. Zehn SchwimmerInnen vom VSC Donauwörth hatten dort die Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz aus verschiedenen Ländern zu messen – teils mit beachtlichem Erfolg.

BU: Das moderne Sportbad Neckarbad war Austragungsstätte des Winterschwimmfests in Stuttgart
Bild: Joachim Lang
Der weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte, zweitätige Wettkampf in Stuttgart zieht Top-Schwimmer aus vielen Nationen an. Neben Schwimmern aus ganz Baden-Württemberg und Bayern waren auch Athleten aus Rumänien und Griechenland am Start. Für das Team aus Donauwörth unter der sportlichen Leitung von Leonhard Wiedemann und Stefanie Lang gab es also reichlich Konkurrenz.
Jüngster Teilnehmer war Jonas Bauer (JG 2018). Er absolvierte drei 50m-Sprint-Strecken und konnte sich über 50m Rücken Silber in 52,36 Sek. sichern. Über Brust und Rücken landete er dann auf Platz 4 und 5. In der Gesamtwertung des Sprintpokals JG2017 konnte er sich damit den zweiten Platz sichern.
Mathilda Hauser und Marlene Lang vertraten den JG 2017. Mathilda hatte an beiden Tagen insgesamt acht Starts, was natürlich auch kräftezehrend war. Sie absolvierte je 100m und 50m Brust, Rücken und Freistil sowie 50m Schmetterling. Eine sehr gelungene Premiere feierte sie auf der 200m Freistil-Strecke, wo sie mit Rang 7 ihre Beste Platzierung erreichte. Ansonsten landete sie zwischen Rang 12 und 25, beim Sprint 4-Kampf, bei dem alle 50m-Strecken in die Wertung eingehen, errang sie Platz 12.
Marlene Lang absolvierte das gleiche Programm und konnte auf der 50m Bahn einige neue Langbahn-Bestzeiten aufstellen. Zudem holte sie Bronze über 100m Rücken, Silber über 50m Freistil und jeweils Gold über 100m und 200m Freistil sowie über 50m Schmetterling. Im Sprint 4-Kampf kam sie damit auf den Silber-Rang.
Emilio Warisch (JG2015) konnte eine neue Bestzeit über 50m Rücken (erstmals unter einer Minute) verbuchen und landete bei seinen fünf Starts zwischen Rang 39 und 72.
Ebenfalls im JG2015 trat Bjarne Thoma an. Er überzeugte vor allem auf seiner Spezial-Lage Brust. Hier konnte er sich auf allen drei Strecken (50m, 100m 200m) in neuer Langbahn-Bestzeit den Gold-Pokal sichern. Über 200m Lagen war er mit Rang vier noch nahe an den Podestplätzen. Bei seinen Starts über 50m und 100m Schmetterling, 50m und 100m Rücken sowie 50m und 100m Freistil landete er zwischen Rang 5 und Rang 14. Mit seinen zahlreichen Starts konnte er an zwei Gesamtwertungen in der Jugend D (JG 2015 und 2016) teilnehmen, verpasste aber jeweils knapp das Podium bei der Vielseitigkeits-Wertung (Rang 4) und dem Sprint-4-Kampf (Rang 5).
Letizia Straulino vertrat den JG 2014. Sie konnte einige neue Langbahn-Bestzeiten verbuchen, aber die Konkurrenz war unheimlich stark. So kam sie bei ihren sechs Starts in der Jugend C (JG 2014, 2013) auf Platzierungen im Bereich zwischen 31 und 57.
Elena Hauser (JG 2013) stellte auch in Stuttgart ihre momentane Ausnahme-Form unter Beweis. In der Jugend C absolvierte sie insgesamt 12 Läufe. Dabei holte sie neun Mal Gold (50m, 100m, 200m und 400m Freistil, 100m und 50m Schmetterling, 200m Lagen, 100m und 200m Rücken). Über 100m Freistil konnte sie eine beeindruckende neue Bestzeit von 1:03,20 min markieren. Silber holte sie dann noch über 50m Rücken und Bronze über 50m Brust. Lediglich über 100m Brust blieb ihr mit Rang 5 eine Medaille verwehrt. Mit dieser starken Bilanz holte sie auch den Siegerpokal bei der Vielseitigkeits-Wertung als auch beim Sprint-4-Kampf.
Im Jahrgang 2012 vertraten Moritz Lang und Sina Mia Warisch die Fahnen des VSC Donauwörth. Sie wurden in der Jugend B zusammen mit dem JG 2011 gewertet.
Sina Mia konnte sich vor allem über die Schmetterling- und Rückenstrecken verbessern und landete bei ihren neun Starts auf Plätzen zwischen 16 und 61. In der Vielseitigkeits-Wertung konnte sie mit ihrer Konstanz einen hervorragenden zweiten Platz erschwimmen, beim Sprint-Pokal kam sie auf Rang 16.
Moritz konnte viele neue Langbahn-Bestzeiten aufstellen, vor allem über Schmetterling. Er holte sich insgesamt vier Bronze-Pokale (100m und 200m Rücken, 200m Lagen, 400m Freistil) und landete in seinen anderen Rennen auf sehr soliden Platzierungen zwischen Rang 5 und 22. Mit dieser Konstanz konnte er sich in der Vielseitigkeits-Wertung den ersten Platz sichern und den Silber-Pokal in der Sprint-Wertung.
Komplettiert wurde das VSC-Team von Sophia Seidemann (JG 2010), die ebenfalls neun Mal ins Wasser sprang und in der Jugend A mit dem JG2009 gewertet wurde. Ihr gelangen auch einige neue Langbahn-Bestzeiten und sie konnte sich in dem starken Feld immer zwischen Rang 5 und 24 platzieren, wodurch sie einen Sieg in der Vielseitigkeits-Wertung erringen konnte. In der Sprintwertung landete sie auf Rang 7.
Insgesamt zeigte das VSC-Team eine sehr ansprechende Leistung und war beeindruckt vom hochmodernen Neckarbad, dem internationalen Flair der Veranstaltung und von der starken, länderübergreifenden Konkurrenz.



